Dropshipping Glossar – Alle Begriffe erklärt

Alle wichtigen Dropshipping-Fachbegriffe von A bis Z, verständlich auf Deutsch erklärt.

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A

AliExpress

Chinesische E-Commerce-Plattform des Alibaba-Konzerns. Einer der größten Dropshipping-Lieferanten weltweit mit über 100 Millionen Produkten. Beliebt für niedrige Einkaufspreise, aber Lieferzeiten von 8–20 Tagen.

→ AliExpress Dropshipping Guide

API-Integration

Application Programming Interface – eine Schnittstelle, über die zwei Systeme miteinander kommunizieren. Im Dropshipping ermöglicht die API-Integration eine vollautomatische Übertragung von Bestellungen an den Lieferanten, Bestandssynchronisierung und Sendungsverfolgung.

AOV (Average Order Value)

Durchschnittlicher Bestellwert – der durchschnittliche Betrag, den ein Kunde pro Bestellung ausgibt. Berechnung: Gesamtumsatz ÷ Anzahl Bestellungen. Ein höherer AOV bedeutet mehr Marge pro Transaktion.

B

B2B (Business-to-Business)

Geschäfte zwischen Unternehmen. Dropshipping-Händler kaufen im B2B-Bereich von Großhändlern und Lieferanten ein. Im Gegensatz zu B2C (Business-to-Consumer), dem Verkauf an Endverbraucher.

Branded Packaging / Branded Invoice

Verpackungen und Rechnungen mit deinem eigenen Markenlogo statt dem Logo des Lieferanten. Wichtig für professionelle Markenwahrnehmung. Anbieter wie Spocket und Printful bieten dies kostenlos an.

C

CAC (Customer Acquisition Cost)

Kosten zur Gewinnung eines neuen Kunden. Berechnung: Gesamte Marketingkosten ÷ Anzahl neuer Kunden. Im Dropshipping sollte der CAC unter dem Gewinn pro Bestellung liegen, um profitabel zu sein.

Conversion Rate

Prozentualer Anteil der Shop-Besucher, die tatsächlich kaufen. Berechnung: Bestellungen ÷ Besucher × 100. Durchschnittlich: 1–3 % im E-Commerce. Dropshipping-Shops sollten 2 %+ anstreben.

D

Dropshipping

E-Commerce-Geschäftsmodell, bei dem der Händler Produkte verkauft, ohne sie auf Lager zu haben. Bestellungen werden direkt vom Lieferanten an den Endkunden versendet. Vorteile: Geringes Startkapital, kein Lager. Nachteile: Geringere Margen, Abhängigkeit vom Lieferanten.

DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung)

EU-weit gültige Datenschutzverordnung. Jeder Online-Shop in Deutschland muss DSGVO-konform sein: Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, Einwilligungen, Recht auf Datenlöschung. Verstöße können Bußgelder bis 20 Millionen Euro nach sich ziehen.

E

ePacket

Günstige Versandoption für kleine Pakete von China nach Deutschland. Lieferzeit: 7–14 Tage, günstiger als reguläre Optionen. ePacket ist der Standard-Versandweg für AliExpress Dropshipping nach Deutschland.

F

Fulfillment ⭐

Alle Prozesse nach dem Kaufabschluss: Lagerung, Kommissionierung, Verpackung, Versand und Retourenabwicklung. Im Dropshipping übernimmt der Lieferant das Fulfillment. Externe Fulfillment-Dienstleister wie ShipBob oder DHL Fulfillment können helfen, wenn du eigene Produkte lagerst.

FBA (Fulfillment by Amazon)

Amazons eigener Fulfillment-Service. Du lagerst Waren in Amazons Lagern, Amazon übernimmt Versand, Retouren und Kundenservice. Alternativ zu Dropshipping für Amazon-Verkäufer.

G

Großhändler (Wholesale)

Unternehmen, das Waren in großen Mengen direkt vom Hersteller kauft und zu niedrigeren Preisen an Händler weiterverkauft. Im Dropshipping kooperieren Händler mit Großhändlern, die Einzelversand ohne Mindestmengen anbieten.

K

Kleinunternehmerregelung

Steuerliche Sonderregelung in Deutschland für Unternehmen mit weniger als 22.000 € Umsatz im Vorjahr. Keine Mehrwertsteuer auf Rechnungen ausweisen, aber auch kein Vorsteuerabzug. Für Dropshipping-Einsteiger oft sinnvoll.

M

Marge (Profit Margin)

Gewinnspanne. Im Dropshipping: Verkaufspreis minus Einkaufspreis minus Versand minus Werbekosten = Nettomarge. Typische Dropshipping-Margen: 10–30 % (nach Werbung). Ziel: 15–25 % Nettomarge.

MOQ (Minimum Order Quantity)

Mindestbestellmenge. Klassische Großhändler fordern oft MOQ von 100–500 Stück. Beim Dropshipping gibt es in der Regel kein MOQ – du bestellst erst, wenn ein Kunde bestellt hat.

P

Print-on-Demand (POD)

Produkte (T-Shirts, Poster, Tassen etc.) werden erst nach Eingang einer Bestellung mit einem individuellen Design bedruckt und versendet. Kein Lager, kein Risiko. Anbieter: Printful, Printify. Ideal für eigene Marken und kreative Designs.

→ Printful Test & Review

Private Label

Produkte von einem Hersteller kaufen und unter eigenem Markennamen verkaufen. Höhere Margen als normales Dropshipping (25–50 %), aber Mindestabnahmemengen und mehr Vorabinvestition nötig. Oft der nächste Schritt nach erfolgreichem Dropshipping.

R

ROAS (Return on Ad Spend)

Verhältnis von Werbeeinnahmen zu Werbeausgaben. ROAS 3 bedeutet: Pro 1 € Werbung erzielst du 3 € Umsatz. Im Dropshipping ist ROAS 2–3 typisch für profitables Skalieren. Berechnung: Umsatz ÷ Werbekosten.

Retoure (Return)

Rücksendung einer Bestellung durch den Kunden. In Deutschland besteht 14-tägiges Widerrufsrecht. Retouren sind im Dropshipping aufwändiger, da du den Kunden zuerst beliefert hast und dann mit dem Lieferanten klären musst.

S

Supplier (Lieferant)

Hersteller oder Großhändler, der Produkte für Dropshipping-Händler lagert und direkt an Endkunden versendet. Ein zuverlässiger Supplier ist das Fundament jedes Dropshipping-Geschäfts.

SKU (Stock Keeping Unit)

Eindeutige Artikelnummer zur Identifikation eines Produkts. Wichtig für Bestandsverwaltung und Bestellabwicklung. Im Dropshipping übernimmst du oft die SKU des Lieferanten.

W

White Label

Produkte ohne Herstellermarkierung oder neutral verpackt, die unter eigenem Markennamen verkauft werden können. Vorstufe zu Private Label. Anbieter wie CJ Dropshipping bieten White-Label-Verpackungen an.

WooCommerce

Open-Source-E-Commerce-Plugin für WordPress. Eine der beliebtesten Alternativen zu Shopify. Kostenlos, sehr flexibel, aber technisch aufwändiger. Gut für SEO-fokussierte Dropshipping-Shops.

→ Shopify vs. WooCommerce Vergleich